En plein Air Painting Tipps: Heller oder Dunkler – Wie vergleiche ich am einfachsten Farben?

Bei einem Schwarz/Weiß Bild sind die tonalen Unterschiede leicht zu erkennen. Sehr viel schwieriger gestaltet sich die Entscheidung, ob eine Farbe heller oder dunkler ist, bei Farbmotiven auf einem Foto oder draußen in der Natur.

Gerade am Anfang, wenn man mit dem Bild beginnt, gilt es, die wichtigsten Informationen rasch auf die Leinwand zu Sketchen. Licht und Schatten ändern sich merklich im 20 Minutentakt. Die Zeichnung zuerst mit schnellen Linien, das grundsätzliche Design, Platzierung der Dinge, die gröbsten Formen eingefangen und die tonalen Flächen mit der Untergrundfarbe eingeteilt. Also schon mal die ersten Schatten, Mitteltöne, etc. notiert.

Nur, ist jetzt das Grün der Wiese heller als die bläulichen Berge im Hintergrund? Selbst für erfahrene Künstler ist es oft eine Herausforderung, die tonalen Werte bei all den hereindringenden Farbinformationen korrekt zu erkennen. Und womöglich ist dies sogar der wichtigste Aspekt, den es gilt richtig umzusetzen. Wenn der Farbton zu all den umliegenden Flächen stimmt, ist die Farbe selbst schon fast egal. Hell und Dunkel, Licht und Schatten müssen im Gesamtbild harmonieren.

Stehst du also vor diesem Problem, gibt es einen einfachen Trick: Mache mit deiner Hand für das Auge ein Guckloch. Indem du durch das Loch schaust, vergleiche nun abwechselnd einzelne Farbflächen miteinander. Dies vereinfacht die Entscheidung, welche Farbe heller oder dunkler ist und ob du letztendlich mehr oder weniger Weiss in die Farbe mischst.

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